Wie alles begann…

Zeiten großer Veränderungen…

Im Herbst 2016 führte mich eine Rückführung in ein früheres Leben in Israel.
Seitdem begleitete mich eine große Sehnsucht, eine Sehnsucht „nach Hause“ zurück zu kehren.

Im selben Winter erreichte mich dann durch eine verwandte Seele das wundervolle Video
vom „Women’s March of Peace“ in Israel mit dem Lied „Prayer of the mothers“ von
Yael Deckelbaum, das um die ganze Welt ging. Beim March for Peace gingen 30.000 Frauen
von Israel und Palästina gemeinsam auf die Straßen, um sich für die Botschaft des Friedens einzusetzen. Alle Frauen sind sich einig, sie möchten nicht, dass ihre Kinder im Krieg aufwachsen. Tief berührt kullerten Tränen über mein Gesicht und ich spürte, Teil davon sein zu wollen.

Kurz vor dem March im Juni 2017 in Berlin bekam ich dann durch eine Freundin die Anfrage
den March mit meiner Kamera für den Veranstaltenden Verein „Puls des Friedens“ zu filmen.
So kam es, dass ich mit voller Energie über den March rannte, um so viel Material wie möglich mitzunehmen.

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen an den Moment, als ich gerade an der Bühne am Brandenburger Tor am Boden kniete, um meinen Akku zu wechseln. Plötzlich erschien ganz nah vor mir Yael Deckelbaums Gesicht. Es war einer dieser Momente, der durch einen Blick alles verändert. Sie fragte mich ob ich helfen könne, ihr Kameramann hätte keine Speicherkarten mehr, sie wäre die nächsten Tage in Berlin und könnte mir die Karte zurück geben. So gab sie mir ihre Handnummer und wir trafen uns 3 Tage später. Ich bot meine Unterstützung an und Yael fragte mich, ob ich den March in München filmen könnte. Auch lud sie mich nach Israel ein.

Auch der March in München hat mich sehr mitgerissen und ich setzte alles in Bewegung im Oktober nach Israel zu fliegen. Die Finanzierung aus eigener Tasche war für mich nebensächlich, der Wunsch die Botschaft Frieden zu verbreiten und der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln war und ist an oberster Stelle.

Kurz vor meinem Flug nach Israel kam die ehrwürdige Maya Großmutter Nah Kin nach Berlin und es fand mit weiteren Maya Schamaninnen eine Zeremonie für den Frieden statt, bei der wir Vortex Plätze rund um den Globus verankerten. Da nahm ich das erste Mal die goldenen Drachenflügel bei Menschen wahr, die zum „Puls des Friedens“ gehörten. So fühle ich mich stets geleitet auf meinem Weg. In Israel begann ich dann meine Dokumentarfilm Serie „Journey to Peace“. Hier werden fortlaufend Videos meiner Reise in den Frieden veröffentlicht. Ich habe in Nazareth in Jesus Geburtsort vor der Kamera das Versprechen abgegeben zu filmen, bis diese Welt im Frieden ist. So geht die Reise in den Frieden auch nach Israel weiter…